Google Kalender mit Partner teilen – so geht's

Du möchtest, dass dein Partner oder deine Familie deine Termine im Google Kalender sieht – oder sogar mit eintragen kann? Das geht in wenigen Schritten. Diese Anleitung zeigt, wo die Freigabe versteckt ist, welche Berechtigung du wählen solltest und welche Stolperfallen es gibt.

Schritt für Schritt: Google Kalender freigeben

Die Freigabe für bestimmte Personen richtest du im Browser am Computer ein, unter calendar.google.com.

  1. Öffne Google Kalender am Computer.
  2. Suche links unter „Meine Kalender“ den Kalender, den du teilen möchtest.
  3. Klicke auf die drei Punkte daneben und dann auf „Einstellungen und Freigabe“.
  4. Wähle links „Geteilt mit“.
  5. Klicke auf „Personen und Gruppen hinzufügen“ und gib die E-Mail-Adresse deines Partners ein.
  6. Wähle die Berechtigung (siehe unten) und klicke auf „Senden“.

Dein Partner bekommt eine E-Mail und muss den Link darin anklicken, damit der Kalender bei ihm erscheint.

Welche Berechtigung ist die richtige?

Google bietet mehrere Stufen an:

  • Nur Verfügbarkeit anzeigen (keine Details): Dein Partner sieht nur, dass du belegt bist – nicht, was ansteht.
  • Termindetails aufrufen: Alle Details sichtbar, aber nur lesen.
  • Änderungen vornehmen (private Termine als „verfügbar/beschäftigt“ anzeigen): Dein Partner kann Termine eintragen und ändern, deine privaten Termine bleiben verborgen.
  • Änderungen vornehmen und Termindetails ansehen: Eintragen, ändern und alle Details sehen.
  • Änderungen vornehmen und Freigabe verwalten: Volle Rechte, inklusive weiterer Freigaben.

Für Paare ist meistens „Änderungen vornehmen und Termindetails ansehen“ sinnvoll – dann könnt ihr beide eintragen. Noch übersichtlicher ist es, einen neuen, gemeinsamen Kalender anzulegen (z. B. „Wir zwei“) und nur diesen zu teilen. So bleiben Arbeitstermine privat.

Typische Stolperfallen

  • Freigabe am Handy nicht zu finden: Die Einstellungen für die Freigabe an bestimmte Personen findest du in der Browser-Version von Google Kalender am Computer.
  • Einladung nicht angenommen: Erst wenn der Link in der E-Mail angeklickt wurde, taucht der Kalender beim anderen auf.
  • Gemischte Geräte: Nutzt ihr iPhone und Android, braucht die iPhone-Seite ein Google-Konto im Apple-Kalender oder die Google-Kalender-App.
  • Unübersichtlich mit Kindern: Mit jedem weiteren Familienmitglied wird das Freigeben einzelner Kalender schnell kompliziert.

Die einfachere Alternative: ein Kalender, der von Anfang an geteilt ist

Google Kalender ist ein guter persönlicher Kalender, aber das Teilen ist eher eine Zusatzfunktion. Eine App wie Calenduo ist umgekehrt gebaut: Ihr legt einen gemeinsamen Kalender an, ladet euch per E-Mail ein, und jeder hat eine eigene Farbe – auf iPhone, Android und im Browser. Termine schreibt ihr einfach als Satz hin, die KI macht daraus den Eintrag. Euren bestehenden Google Kalender könnt ihr dabei importieren.

Mehr dazu: Gemeinsamer Kalender für Paare.

Häufige Fragen

Kann ich den Google Kalender in der Handy-App teilen?

Die Freigabe für bestimmte Personen richtest du in der Browser-Version von Google Kalender am Computer ein. Danach sieht dein Partner den Kalender auch in der App.

Sieht mein Partner meine privaten Termine?

Das hängt von der gewählten Berechtigung ab. Am saubersten ist ein eigener gemeinsamer Kalender, der nur gemeinsame Termine enthält.

Funktioniert ein geteilter Google Kalender auf dem iPhone?

Ja, wenn das Google-Konto im iPhone-Kalender hinzugefügt ist oder die Google-Kalender-App genutzt wird.